| Veranstaltung: | siebte Sitzung des Plenums des Fürther Jugendrates |
|---|---|
| Tagesordnungspunkt: | 3.d. dringliche Anträge |
| Antragsteller*in: | Florian Lippmann (Soziokultur Fürth e. V.) |
| Status: | Eingereicht |
| Eingereicht: | 30.04.2026, 11:16 |
dBA5: Vollzug des Bundesprogramms "Demokratie Leben!"
Beschlussformel
Der Fürther Jugendrat erlässt den folgenden Zuwendungsbescheid:
I. Dem eingetragenen Verein "Soziokultur Fürth e. V." (Antragsteller) werden für
den Vollzug Maßnahme "Subkultur & Teilhabe – Junge Freiräume im Rathaus-
Innenhof" 5.500 Euro aus dem Jugendfonds gewährt.
II. Der Antragsteller ist verpflichtet, überschüssige Geldmittel zu erstatten.
III. Kosten werden nicht erhoben.
IV. Der Bescheid ist unanfechtbar.
Gründe:
Projektbeschreibung:
Der Soziokultur Fürth e.V. öffnet beim Fürth Festival 2026 vom 10.7. - 12.07. den Rathaus-Innenhof als Raum für junge Subkultur. Das Vorhaben wird vollständig durch das ehrenamtliche Engagement junger Erwachsener realisiert, die von der Programmplanung bis zur Durchführung Verantwortung übernehmen. Zentraler Baustein ist die Verknüpfung von kultureller Teilhabe mit einem proaktiven Awareness-Konzept.
Ziele und Fokus:
Unter dem Schwerpunkt Demokratiebildung und Partizipation verstehen wir das Projekt als Experimentierfeld für junge Selbstorganisation. Wir befähigen Ehrenamtliche, Verantwortung für öffentliche Räume zu übernehmen (Partizipation) und etablieren durch unser Awareness-Konzept eine Kultur des respektvollen, diskriminierungsfreien Miteinanders (Demokratiebildung). Der Rathaus-Innenhof wird so vom reinen Verwaltungsort zum Ort aktiver demokratischer Begegnung.
Gelebte Vielfalt:
Durch das Booking von Künstler*innen, die Themen wie Identität und Diaspora-Kultur adressieren, schaffen wir Sichtbarkeit für diverse Lebensrealitäten.
Sichere Räume:
Ein sichtbares Awareness-Team sorgt für ein diskriminierungsfreies Miteinander. Die Anschaffung von Materialien (Westen, Banner, Code-of-Conduct-Flyer) ermöglicht es, Werte wie Respekt und Zivilcourage vor Ort zu vermitteln und Barrieren aktiv abzubauen.
Erfolgsfaktioren:
Der Projekterfolg bemisst sich an konkreten Kennzahlen: Erstens an der Partizipation, dokumentiert durch die aktive Einbindung von mindestens 15 ehrenamtlichen Helferinnen und die Durchführung von zwei internen Planungsworkshops. Zweitens an der Sichtbarkeit und Reichweite: Wir streben eine Besucherinnenzahl von insgesamt 1.500 Personen über das Wochenende sowie eine Berichterstattung in mindestens zwei regionalen Medien (z.B. Fürther Nachrichten, Curt Magazin) an. Drittens ist die Wirksamkeit der Awareness-Arbeit messbar durch die Verteilung von 500 Info-Flyern zum Verhaltenskodex und eine abschließende Evaluation der Einsatzprotokolle des Teams. Wenn zudem die digitale Resonanz (Social Media) eine diverse Zielgruppe abbildet und das Programm ohne Eingreifen von außen durch erfolgreiche interne Deeskalation realisiert wird, gilt das Projekt als Erfolg
Finanzplan:
Künstlerinnen Gage: 3500 Euro
Technische Infrastruktur (Walky Talky und Beteiligung Bühnentechnik): 1000 Euro
Druckkosten (Code of Conduct Banner, Infoflyer, Aufkleber, Plakate): 500 Euro
Materlialien Awarenessteam (Hygiene Kit, Oropax, Powerbank, Westen für Sichtbarkeit): 500 Euro

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