| Veranstaltung: | siebte Sitzung des Plenums des Fürther Jugendrates |
|---|---|
| Tagesordnungspunkt: | 3.c. allgemeine Anträge |
| Antragsteller*in: | Alexander Bohn |
| Status: | Eingereicht |
| Eingereicht: | 15.04.2026, 23:56 |
BA8: Helfen statt Strafen – gemeinsam gegen Gewalt
Beschlussformel
I. Die Stadt Fürth bietet Menschen, die aus Armut heraus Straftaten begehen,
aufsuchende Hilfe an.
II. Die Stadt Fürth gewährleistet durch Meldestellen oder auf andere Weise, dass
Gewalttaten in Einrichtungen, die sie trägt, erfasst und beantwortet werden
können.
Gründe:
Der Fürther Jugendrat hat durch Beschluss auf seiner fünften Plenarsitzung gefordert, Beförderungserschleichung in Fürth nicht mehr zu verfolgen, soweit die infra Geschädigte ist. Die infra hat sich mit dem Fürther Jugendrat anderweitig geeinigt. Diese Einigung kann allerdings nur dann ausreichend wirksam sein, wenn sie durch Unterstützungsmaßnahmen für armutsbetroffene oder -gefährdete Personen, die straffällig werden, flankiert werden. In den Augen des Jugendrates bildet ein aufsuchenden Hilfsangebot für diese Menschen das Mittel der Wahl.
In Zusammenhang mit dieser sicherheitspolitischen Forderung steht die Problematik der Gewalt an Schulen und in anderen Einrichtungen. Dem Jugendrat sind vermehrt Fälle von Gewalt (speziell sexueller Art) bekannt geworden. Um auf diese Vorfälle angemssen reagieren zu können, müssen diese zentral erfasst werden.

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